Ausgabe Woche 49 / 2016

Ein Büsi aus Socken und feine Brätzeli

Glühwein, Waffeln, «Chrömli», Schmuck und gestrickte Socken – all das und vieles mehr gehören zum Standardsortiment eines Weihnachtsmarktes. Vielerorts auch viel Trubel, enge Gassen zwischen den Ständen und Nervosität schon bei der Parkplatzsuche. Das kennt man am Wiehnachts-Märit Buchsi nicht. «Es gibt wohl keinen schöneren Platz, um einen Weihnachtsmarkt durchführen zu können als der Park beim Kornhaus», findet Gaby Schallbetter, die den Anlass seit fünf Jahren organisiert. Die Platzverhältnisse sind mehr als grosszügig und die Atmosphäre unter den mächtigen Bäumen ist einmalig bezaubernd. Besonders abends beim Eindunkeln, wenn alles schön beleuchtet ist. «Das ist eigentlich der schönste Zeitpunkt des Marktes», findet die 47-jährige und erzählt aus ihrer Erfahrung: «Genau dann könnte es jedoch noch etwas mehr Leute vertragen». «Vielleicht kommt die Musikgesellschaft Herzogenbuchsee am Abend, dann gäbe es vor Marktende nochmals viel Publikum, das den Tag bei einem Glas Glühwein ausklingen lassen möchte», hofft sie. Diese Spontanität ist typisch für die kaufmännische Angestellte und Mutter von zwei Buben. Sie ist offen für alle Darbietungen – auch noch kurz vor dem Anlass – egal ob für ein Chasperli-Theater, eine Kindergarten- oder Schulklasse, die vor Publikum singen möchte. Dies obwohl sie schon ein attraktives Programm zusammengestellt hat. mehr